Die Grundlage: Energiemedizin
Was ist Energiemedizin?
Unter Energiemedizin versteht man eine Diagnose- und Therapieform, die auf der Hypothese aufbaut, dass der Körper neben biochemischen Prozessen auch von biophysikalischen Vorgängen gesteuert wird. Diese biophysikalische Ebene bezeichnet man in der Erfahrungsheilkunde allgemein als (Lebens-) Energie - das „Chi“ der Chinesen.
Andere Begriffe für Energiemedizin sind auch Regulationsmedizin oder energetische Medizin.
Die Energiemedizin geht davon aus, dass
- diese Energie bestimmten Gesetzmäßigkeiten gehorcht (den Regeln der klassischen Akupunktur),
- dass die biophysikalische Ebene der biochemischen übergeordnet ist und diese steuert,
- dass Veränderungen des Chi feststellbar sind und auf Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten hinweisen können und schließlich,
- dass über eine gezielte Behandlung dieser Energieverschiebungen auch die damit gekoppelten organischen Störungen gebessert werden bzw. verschwinden können.
Für die Schulmedizin gibt es das Energiesystem nicht
Trotz aller Erfolge naturheilkundlicher Verfahren ist die Existenz des körpereigenen Energiesystems nach wie vor wissenschaftlich umstritten. Aus Sicht der Schulmedizin existiert das Energiesystem nicht, und die Erfolge der energiemedizinischen Verfahren beruhen ausschließlich auf einer Placebowirkung und/oder einer unbewussten positiven Arzt-Patientenbeziehung. Existierende Doppelblindstudien z.B. der Homöopathie, die eine Wirkung nahelegen, werden von der Schulmedizin als nicht ausreichend angesehen.
Was passiert bei Störungen des Energiesystems?
Nach Auffassung der Energiemedizin kann die natürliche Regulation - also das Energiesystem - durch äußere Einflüsse gestört werden. Besonders nachteilig wirkt sich nach dieser Ansicht unsere heutige stressreiche Lebensweise und die belastende Umweltsituation aus. Permanenter Stress kann demnach scwerwiegende Störungen des Regulationssystems verursachen und damit ein möglicher Grund sein für die heute allgemein beobachtete Zunahme von Allergien, Autoimmunprozessen und anderen chronischen Krankheiten.
Nach Ansicht der Energiemedzin kann ein gestörtes oder blockiertes Regulationssystem zu einer weiten Bandbreite unterschiedlichster Symptome führen - von funktionellen Beschwerden und Befindlichkeitsstörungen bis hin zu Organkrankheiten. Demnach liegen vielen Krankheiten Störungen im Energiesystem zu Grunde oder spielen dabei zumindest eine wichtige Rolle. Daher kann in vielen Fällen - lange bevor sich die ersten Symptome zeigen - bereits eine entsprechende Störung im Energiesystem nachgewiesen werden.
Das Behandlungsziel energiemedizinischer Methoden: Optimierung des Energiesystems
Störungen im Energiesystem werden in den einzelnen Energiemedizinischen Richtungen vielfach auch als Blockaden bezeichnet. Das gemeinsame Ziel aller energiemedizinischen Methoden ist die Wiederherstellung der Regulationsfähigkeit und des Gleichgewichts des Energiesystems und die Beseitigung solcher Blockaden. Dadurch soll der Körper dazu gebracht werden, Giftstoffe auszuscheiden und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Eine solche Optimierung des Energiesystems ist nach dieser Auffassung eine wesentliche Voraussetzung auf dem Weg zu einer ursachenorientierten Heilung.
Weitere Informationen
Weitere Informationen zur Energiemedizin und die ihr zugeordneten Methoden finden Sie auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Energetische und Informationmedizin e.V. (
DGEIM). Eine gute, auch von Laien lesbare Einführung in die Thematik bietet auch das Buch "Energiemedizin. Konzepte und ihre wissenschaftliche Basis" von James L. Oschman (ISBN 978-3437572401).
Hinweis: Die Holopathie ist eine Methode der Komplementärmedizin. Sie wird - wie auch alle anderen komplementärmedizinischen Richtungen - von der Schulmedizin nicht anerkannt.